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  • Übertragung der Messwerte

    Prüfen der Datenverbindung vom SolarLog™ zum Internet

    In diesem Kapitel wird beschrieben, welche Maßnahmen Sie selbst durchführen können um die Datenverbindung vom SolarLog™ zum Internet zu überprüfen. Sollten Sie nicht in der Lage sein, die Internetverbindung zu prüfen, können wir vor Ort die Überprüfung übernehmen. Eine Verrechnung der Arbeitszeit und der Fahrtkosten würde dann nach Aufwand erfolgen. Eine Preisliste finden Sie unter Services und dann unter Preise.

    Die Messwerte werden entweder über einen vorhandenen Router mit integrieren Internetanschluss (z.B. Speedport oder Fritzbox des Internetanbieters) oder über ein von der Firma EDM vertriebenen Funkmodem übertragen. In beiden Fällen wird der SolarLog™ wie ein Computer über ein Netzwerkkabel am Router abgeschlossen. Wenn der Router zu weit entfernt vom SolarLog™ steht, kann zudem eine Verbindung über eine Funkstrecke oder über PowerLine erfolgen.

    Ist die Verbindung vom SolarLog™ zum Internetanschluss gestört, werden keine Daten übertragen und somit kann die Anlage nicht aus der Ferne überwacht werden. In diesem Fall bekommen Sie vom Überwachungssystem einen entsprechenden Hinweis per Email mit der Info, dass keine Datenübertragung stattgefunden hat.

    Oft hilft das Trennen der Stromzufuhr am SolarLog™ bzw. an den Netzwerkkomponenten. Beachten Sie bitte, dass der SolarLog als letztes Gerät wieder eingeschaltet wird. Ansonsten kann es vorkommen, dass der SolarLog auf den Router zugreifen will und dieser noch nicht betriebsbereit ist. In diesem Fall wird dem SolarLog™ keine Netzwerkadresse zugewiesen und bis zum nächsten Neustart werden keine Daten übertragen.

    Für die Überprüfung des SolarLog™ selbst sind Grundkenntnisse im Bereich Netzwerk erforderlich. Beachten Sie bitte hier das Benutzerhandbuch zum verwendeten SolarLog™.

    Zusätzliche Überprüfung bei Funkmodems

    Bei Funkmodems können Sie den Verbindungsstatus anhand der LED am Surfstick einfach kontrollieren. Bei Bestandsanlagen sind auch vereinzelt Kompaktgeräte im Einsatz, die über ein Display verfügen.

    Status am Surfstick:
    stickLED Bedeutung

    Status beim Start des Funkmodems:
    Buntes Blinken oder doppeltes Blinken = Netzsuche
    Rotes Blinken = SIM/PIN nicht bereit

    Status nach ca. 1-5 Minuten nach dem Neustart
    Blinken = Mobilfunknetz erkannt
    Dauerleuchten = Internetverbindung


    Die Farbe der LED gibt Auskunft über das erkannte Datennetz
    Geeignete Datennetze
    Grün = HSDPA / HSUPA
    Blau = UMTS
    Violett = EDGE

    Bedingt geeignete Datennetze (Sicherungen werden wegen der Datenmenge nur gelegentlich übertragen)
    Gelb = GPRS
     

    Status am Kompaktgeräte mit Display
    r4vAm Display sollte die Uhrzeit und Datum (2 und 3) angezeigt werden. Da die Uhrzeit über das Internet synchronisiert wird, ist das ein Indiz für eine funktionsfähige Verbindung.
    Die Balkenanzeige (1) für Empfangsqualität solle mindestens drei Balken anzeigen.
    Bei der Statusanzeige (5) für Verfügbarkeit und Art des Netzes, sollte ein G
    Oder noch besser ein U stehen. (G = GPRS/EDGE, U = UMTS/HSDPA)
    Wenn die Statusanzeige (5) durchgezogen umrahmt ist, hat das Modem eine Verbindung zum Internet aufgebaut.

     

     

     

     


    Sollte die Verbindung trotz Neustart über mehrere Tage nicht zustande kommen, muss das Funkmodem einschließlich SIM-Karte zur Überprüfung an die Firma EDM zurück gesendet werden. Im Gewährleistungsfall übernehmen wir die Kosten für den Transport und die Reparatur. Die Kosten für Demontage und Wiedermontage vor Ort sind vom Kunden zu tragen.

    Alle elektronischen Geräte entsprechen der Schutzklasse IP20 und sind laut Hersteller für Betriebstemperatur von 0 °C – +40 °C geeignet. (Lagerung von -20 °C – +70 °C ). Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im Betrieb zwischen 10 % – 90 % (Lagernd: 5 % – 95 %) liegen.

    Temperaturen außerhalb dieses Bereiches reduzieren die Lebensdauer der Elektronik und gefährden die Gewährleistungsansprüche des Herstellers.

    Wir empfehlen die Verwendung der Geräte an einem Platz mit möglichst konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Ein Betrieb im Außeneinsatz ist nur in einem dafür vorgesehenen Schutzkasten IP65  (Staubdicht + Geschützt gegen Strahlwasser). empfehlenswert.

    Sind auf einem elektronischen Gerät starke Staubablagerungen oder Wasserflecken zu sehen, wird in der Regel der Gewährleistungsanspruch des Herstellers abgelehnt.

     

  • Meldungen am Wechselrichter